Papierfabrik Wolfswinkel

Feinstes Büttenpapier, hochwertiges Schreib- und Postkartenpapier und sogar Geldnoten wurden hier hergestellt!

Die Königliche Papiermühle bei Heegermühle aus dem Jahr 1728 wurde nach der Zerstörung im Siebenjährigen Krieg in Eberswalde am heutigen Standort neu aufgebaut. Durch den Papiermacher Daniel Gottlieb Schottler aus Prenzlau erfolgte der Aufbau der Papiermühle bis 1765. In dieser Zeit wurde auch der heute noch sichtbare Mühlengraben angelegt. Johann Friedrich Nitsche, ein Berliner Kaufmann und Papierhändler, sorgte ab 1812 für die Entwicklung zu einer modernen Papierfabrik.  Die industrielle Produktion lief ab 1834. Statt der Wasserräder wurden nun Dampfmaschinen als Kraftquelle genutzt.

1946 erfolgte die Neugründung als VEB Papierfabrik Wolfswinkel. Als einzige Produktionsstätte in der DDR wurden hier ab 1956 wieder handgeschöpfte Büttenpapiere hergestellt. Zum Konkurs und damit verbundene zur Einstellung der Produktion kam es im Jahr 1994.